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ulfTone » artists » Chris Whitley
Chris Whitley
Rocket House
Am 2. Juli 2001 erschien auf ulfTone music "Rocket House", das siebte Werk des Künstlers CHRIS WHITLEY. Es ist das erste »wirklich produzierte« WHITLEY-Album nach fünf Jahren. Verantwortlich hierfür zeichnet Tony Mangurian (Willie Nelson, Bob Dylan), der auch an diversen Instrumenten auf der Platte zu hören ist. Diese Sammlung von elf facettenreichen Songs offenbart uns einen völlig neuen WHITLEY, der erneut seinen musikalischen Horizont von Grund auf neu erfindet. Entgegen seinem sonst so typisch aggressiven Gitarrenspiel klingt dieses Album laut WHITLEY: "Zerrissen und dann neu zusammengesetzt. Es ist mehr eine Struktur als ein Gitarren-Album."
So veredelt DJ Logic eine Reihe von Songs durch sein Scratching, und WHITLEYs Tochter Trixie (die auch das Cover zeichnete) singt mit ihm auf "Chain" und "Serve You". Dave Matthews und Bruce Hornsby boten WHITLEY ihr Mitwirken auf "Rocket House" an, nachdem sie die ersten Roughmixe des Albums gehört hatten. Beide spielen nun auf dem Track "Radar". Matthews an akustischer und elektrischer Gitarre und Hornsby am Wurlitzer-Piano.
Von seinem rootsigen Debut "Living with the Law" (Sony, 1991) über das aggressive "Din of Ecstasy" (Sony/Work, 1995) bis zum ausgefeilten "Terra Incognita" (Sony/Work, 1997) erspielte sich WHITLEY eine große Fanschar. Seinen ungewöhnlichen musikalischen Pfad verfolgte er weiter mit dem intim-spröden "Dirt Floor" (ulfTone, 1998) und dem reduzierten "Live at Martyr´s" (ulfTone, 1999). Kürzlich entstand in Zusammenarbeit mit Billy Martin und Chris Wood (vom New Yorker Trio Medeski, Martin & Wood) das satte, zurückhaltende und jazzige "Perfect Day" (ulfTone, 2000), eine Sammlung von Cover-Versionen.
"Rocket House" ist in den USA die zweite Veröffentlichung auf ATO Records. Dieses Label wurde 2000 von Dave Matthews, Manager Coran Capshaw und den langjährigen Mitarbeitern Michael McDonald und Chris Tetzeli gegründet.
Matthews über WHITLEY: "Seit "Living with the Law" bin ich ein Fan von Chris, und "Rocket House" beinhaltet alles, was ich an ihm liebe. Er ist "the real deal no bullshit". In Europa erschien das Album bei ulfTone music, dem Label das Chris schon seit Anfang 1998 betreut.
Tracklisting:
1. To joy
2. Radar
3. Chain
4. Say goodbye
5. Solid iron heart
6. Rocket house
7. Serve you
8. Little torch
9. From a photograph
10. Vertical desert
11. Something shines
Ein unvergesslicher Trip? Garantiert. Das Album des Jahres? Vielleicht. 5 Sterne
MUSIKEXPRESS
Ein pulsierendes Manifest aus traditionellen Roots-Elementen und urbanen Loops, Beats und Scratches.
BLUE RHYTHM
Auf dem prächtigen siebten Album ortet der Sänger, Gitarrist und Songwriter seine Position nun wiederum neu.
WOM JOURNAL
"Rocket House" trifft. Mitten ins Herz.
VISIONS
...die gelungenste CD, die Whitley bislang vorlegte.
INTRO
...mit Gästen wie Bruce Hornsby, Dave Matthews und DJ Logic hebt Whitley´s "Rocket House" ab.
AUDIO
...richtiges "uneasy listening.
STEREO
Chris Whitley wirkt wie eine Raubkatze, die im virtuellen Dschungel einen verschwindenden Rest menschlicher Werte verteidigt.
JAZZTHETIK
Wenn Whitley sich steigern konnte, mit "Rocket House" ist es gelungen
ZDF ONLINE
Dies ist ein Befehl: kaufen!
FACTS - DAS SCHWEIZER NACHRICHTENMAGAZIN
"Rocket House" entfaltet sich nicht sofort, aber mit ein bisschen Mühe...es lohnt sich!
MUSIX
..."Say Goodbye" (ist) ein rund geschliffener Hit just waiting to happen.
TIP BERLIN
"Es mag hochgegriffen klingen, aber vielleicht wird man in ferner Zukunft
"Rocket House" in einem Atemzug mit "Pet Sounds" von den Beach Boys,
Miles Davis' "In A Silent Way" und "Dummy" von Portishead als Meilenstein
benennen."
BLUE RHYTHM
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